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Werkstatt der Künste

Werkstatt der Künste



Eröffnung der Werkstatt der Künste:
Gastland Deutschland in Schwerin
30.4., 19.30 Uhr Schleswig-Holstein-Haus

Jazzmusik am Eröffnungs- abend von "Nemirowsky"

Die Eröffnung der Ausstellung „Hart am Glück“ mit 13 Künstlern aus Hamburg, Berlin und München im Schleswig-Holstein-Haus ist eingebettet in ein vielschichtiges Programm mit Schweriner Künstlern aus Lesung, Performance und Musik. Der Ansatz des filmkunstfestes M-V, gerade in der Werkstatt der Künste lokale Netzwerke mit überregionalen zu verbinden, der sich bereits in der Konzeption der von Carola Deye kuratierten Ausstellung wiederfindet: in der Heimatsuche der Künstler zwischen der Pflege der eigenen Herkunft und der Öffnung nach außen, so spiegelt sich nun auch in der Zusammenstellung der Künstler am Eröffnungsabend.

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Neue Mitglieder des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern
29.4. 17.00 Uhr (Eröffnung) - 28.5.
Fotogalerie (VHS), Puschkinstraße

Als Prolog zur 20. Kunstschau, für die der Ministerpräsident Erwin Sellering die Schirmherrschaft übernommen hat, eröffnen am 29. April in Schwerin die neuen Mitglieder ihre Ausstellung. Innerhalb des 20. filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern präsentieren sie sich erstmalig in einer gemeinsamen Gruppenausstellung.

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Fotoausstellung STATIONEN, 5. - 9.5., Der Wurm

In Zusammenarbeit mit dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin

Es ist wohl so, dass das tiefste Innere des wahren Mimen in höchstem Maße den vielzitierten „Brettern die die Welt bedeuten“ anhängt, die Nähe zum und mitunter die direkte Arbeit mit seinem Publikum ihm Erfahrungen und Erlebnisse ermöglicht, die kein anderes Medium zu transportieren in der Lage ist. Demgegenüber war und ist der unbändige Drang sich aus der lokalen Betulichkeit, selbst bei größtmöglichem Erfolg vor heimischem Publikum und der mitunter wohligen Geborgenheit innerhalb des vertrauten Ensembles, zu lösen und den Sprung in die Welt des Films zu wagen.

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Konzert: Manfred Krug, Uschi Brüning und Jazzin‘ the Blues
7.5., 20.00 Uhr, Capitol 1

Manfred Krug - © Hans Scherhaufer

Manfred Krug ist in Ost- und Westdeutschland populär. Allerdings erinnert sich vor allem das ostdeutsche Publikum auch an den ausdrucksstarken Sänger Krug, der unter anderen mit dem Komponisten und Saxophonisten Günter Fischer unzählige Konzerte bestritten hat. Es gab kaum einen ostdeutschen Plattenschrank, in dem nicht LP‘s verschiedener Genres von Manfred Krug zu finden waren. Auf dem 20. filmkunstfest M-V ist Krug mit seiner langjährigen musikalischen Partnerin Uschi Brüning zu erleben und wird von Jazzin‘ the Blues begleitet. Zwischen den Titeln bringt Manfred Krug aus seiner Feder stammende Kurzgeschichten zum Vortrag.

Uschi Brüning, die Wiglaf Droste einmal die größte Jazz-Virtuosin Berlins genannt hat, die „alles Fühlbare in einem Schrei“ ausdrücken könne, begann ihre musikalische Karriere 1971 an der Seite von Manfred Krug in der Klaus Lenz Band. Aus der Zusammenarbeit mit Günther Fischer entstanden mehrere bemerkenswerte LPs. Uschi Brünings Bandbreite reicht von Chanson, Blues, Gospel und Swingstandards bis hin zur Improvisation im Modern Jazz. Sie ist eine Sängerin von seltenem Format, die sich in den fließenden Grenzen zwischen Popmusik und Jazz im weitesten Sinne, schwer einordnen lässt.

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Hart am Glück

Das Schleswig-Holstein Haus in der Puschkinstraße 12

Der Begriff FILM – KUNST – FEST steht nicht nur für die Kunst des Filmes und des Filmens. Vielmehr versteht sich das Festival als Dialog zwischen Film und Kunst.

In diesem Jahr präsentiert die werkstatt der künste die Ausstellung "Hart am Glück".
Die historischen Räumlichkeiten des Schleswig-Holstein-Hauses werden für die Dauer der Ausstellung, die sich zum 20. filmkunstfest M-V dort einfinden wird, in ein "vorübergehendes Museum für Landeskunde" umgewandelt. Die Idee dazu greift auf eine Begebenheit aus der bewegten Geschichte des heutigen städtischen Kulturforums zurück. Im 19. Jahrhundert beherbergte das Haus den "Verein für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde".
Die Künstlerin Carola Deye, die die Ausstellung kuratiert, hat 12 Kolleginnen und Kollegen aus Hamburg, München und Berlin eingeladen, gemeinsam unter dem Titel "Hart am Glück" eine eigene, diesmal künstlerische Form von Landeskunde zu betreiben. Erkundet wird das diesjährige Gastland des filmkunstfestes M-V: Deutschland.

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Partita for Seven
TANZperformance
6.5., 19.00, Staatliches Museum Schwerin (Uraufführung) und 8.5., 19.00, Der Wurm

Zu der frühbarocken Musik von Komponisten wie Nicolaus Hasse, Paul Luetkemann oder Johann Vierdanck, Tonschöpfer, die vornehmlich in Mecklenburg gelebt und gewirkt haben und zu frühbarocker Dichtung, Sonette der "schönen Seilerin von Lyon" Louise Labé, setzt die Perfomance Partita for Seven zeitgenössischen europäischen Tanz. Daraus entsteht eine illustre Reise, eine Voyage des Arts über rund viereinhalb Jahrhunderte, inszeniert von Antje Reinhold.

Es tanzen:
Jana Lück-Pusch, Maud Ronovsky, Antje Reinhold
und es spielt das Ensemble Musica Instrumentalis unter Leitung von Stefan Fischer und in der Besetzung: Jennica Condoi, Brita Lenke, Christian Ramsenthaler, Tilman Köhler, Raimund Mossbauer, Stefan Fischer

„Achtung Zone. Warum wir Ostdeutschen anders bleiben sollten“

Jana Hensel

Lesung und Gespräch mit Jana Hensel
am Donnerstag, 6. Mai 2010 im SSH

Anlässlich der beiden Jubiläen zum Mauerfall und zur deutschen Einheit wird vielerorts der Geist der Einheit und auch der Gleichheit von Ost und West beschworen. Die Schriftstellerin Jana Hensel hält jedoch dagegen: Ost- und Westdeutsche sind nicht gleich!
Achtung Zone belegt eindrücklich, dass die eigentliche Geschichte der Deutschen Einheit und ihrer Folgen noch längst nicht erzählt ist.“ (Piper Verlag)
Jana Hensel, geboren 1976, wuchs in Leipzig auf und lebt heute als Autorin und Journalistin in Berlin. 2002 erschien „Zonenkinder“, das über ein Jahr auf der Bestsellerliste stand und sich bis heute rund 350.000 mal verkauft hat, 2008 „Neue deutsche Mädchen“ (gemeinsam mit Elisabeth Raether).

Ausstellung Landesbaupreis
5. - 9.5 Der Wurm

Die Architektenkammer, die Ingenieurkammer und das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern vergeben den Landesbaupreis alle zwei Jahre für ausgezeichnete Bauten und Planungsleistungen von Architekten, Stadtplanern und Bauingenieuren. Das Gesicht eines Landes wird wesentlich von seiner Baukultur geprägt. Die faszinierenden Bauten der Backsteingotik, die Schlösser und die Gutsherrenhäuser sind vielen eine weite Reise in den Norden wert. Aber auch
im Hier und Jetzt gibt es so manch neues, zeitgenössisches Bauwerk, das der Region zu mehr Bekanntheit verhilft und seine Nutzer und Besucher in Erstaunen versetzt. Es ist nicht immer die Größe des Bauwerks, sondern vor allem die Qualität, die es anerkennenswert macht. Die Ausstellung, die unter anderem die Kirche in Barkow und das Zahnmedizinische Institut in Greifswald als Preisträgerbauten präsentiert, ist während der Festivalzeit im Wurm zu sehen.


Mehr Informationen finden Sie unter der Internetpräsenz des Preises www.landesbaupreis-mv.de.

Ausstellung Simone Zaugg „Blick von Außen – Heimat Schauen“
4.5., 18.00 Uhr (Eröffnung) – 4.7.
Kunstverein Schwerin (E-Werk)


Die Ausstellung Blick von Außen – Heimat Schauen ist die erste Einzelausstellung der Bernerin Simone Zaugg in den neuen Bundesländern. Vom 5. Mai 2010 bis zum 4. Juli 2010 zeigt der Kunstverein Schwerin e.V. (KVSN) einen
Werkkomplex, bestehend aus fotografischen, installativen, filmischen und performativen Arbeiten, der das Thema „20 Jahre wiedervereinigtes Deutschland, 850 Jahre Schwerin“ umkreist. Für das gesamte Jahresprogramm hat der Kunstverein insgesamt vier Künstler aus europäischen Nachbarländern in die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns eingeladen. Die Künstlerinnen und Künstler werden ihre Wahrnehmung des Ortes und Positionen über sich verändernde „Heimat“ zur Diskussion stellen. Simone Zaugg hat zu diesem Thema bereits intensiv gearbeitet und wurde aufgrund ihrer künstlerisch konzeptuellen Position und ihrem hochgradig sensiblen Umgang mit verschiedenen Kulturräumen ausgewählt und eingeladen, eine Arbeit für die Stadt Schwerin zu entwickeln.
Das 20. filmkunstfest M-V mit seinem diesjährigen Gastland Deutschland ist natürlich ein willkommener Anlass für die Ausstellung von Simone Zauggs Arbeiten.



Lesung Torsten Schulz: Boxhagener Platz
5.5., 19.00 Uhr, Schleswig-Holstein-Haus

Torsten Schulz

1968 in Ostberlin: Studentenunruhen und sexuelle Revolution im Westen, Panzer in Prag. Und auf dem Ostberliner „Boxhagener Platz“ erleben Oma Otti und ihr zwölfjähriger Enkel Holger ihre ganz eigenen Abenteuer ...
Torsten Schulz liest im Schleswig-Holstein-Haus aus seinem hochgelobten Debütroman und ist im Autorengespräch mit Dr. Anja-Franziska Scharsich zu erleben. Im Anschluss läuft die aktuelle Verfilmung von Matti Geschonneck, zu der Torsten Schulz auch das Drehbuch schrieb.



Ausstellung 20 Jahre filmkunstfest in Schwerin
5. - 9.5., Festivalkino Das Capitol

Wenn der rote Teppich des Schweriner Capitols erzählen könnte ...
20 Jahre bewegte filmkunstfest-Geschichte hat unser altehrwürdiges Festivalkino miterlebt, hat sie kommen sehen und feiern, die jungen Talente, die bereits Bekannten, die Altmeister und natürlich unser Publikum. Zum Jubiläum hat das Festivalteam in den Archiven gestöbert und die größten Highlights, die besten Schnappschüsse, die bewegendsten Bilder wieder ans Licht geholt. 20 Jahre Festivalplakat- und Festivaltrailer-Geschichte werden bei dieser Schau, bei der jeder in seinen eigenen liebsten Festivalerinnerungen schwelgen darf, natürlich nicht fehlen. Und wo sonst könnte dieses überdimensionale Fotoalbum zu erleben sein als an dem Ort, mit dem all diese Erinnerungen verknüpft sind, in unserem Festivalkino Capitol. Bereits im Vorfeld haben wir zusammen mit der Schweriner Volkszeitung die treuesten filmkunstfest-Fans gebeten, uns ihre Porträtfotos für ein Publikumsplakat zu schicken, das neben einem Plakat mit der Riege der prominentesten Filmgäste des Festivals als eines der offiziellen Festivalplakate überall in der Stadt zu sehen ist.



Lesung Ursula Karusseit
Wege übers Land und durch die Zeiten
7.5., 19.00 Uhr, Buchhaus Weiland

Mit ihrer Rolle als bodenständige Magd Gertrud erlangte Ursula Karusseit in Helmut Sakowskis Fernsehklassiker Wege übers Land große Berühmtheit. Ursula Karusseits eigentliche Liebe aber gehört dem Theater, sie spielte an der Volksbühne und dem Deutschen Theater, wo sie unter anderem in der legendären Inszenierung Der Drache von Jewgeni Schwarz oder in Brechts Guter Mensch von Sezuan mitwirkte, beide Male unter der Regie von Benno Besson – ihrem späteren Ehemann. Seit der Wende ist sie vielen Menschen vor allem durch ihre Fernsehrolle der Charlotte Gauss in der beliebten MDR-TV-Serie In aller Freundschaft bekannt.

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Italo-Splatter im Crash Kurs
Vortrag Ralf Donis
9.5. 20.00 Uhr

Ralf Donis (geboren 1968 in Leipzig) erreichte die Faszination des kontemporären Horrorfilms schon in frühen Jahren, als er heimlich des Nachts in die elterliche Wohnstube schlich, um längst zu Klassikern gewordene Streifen wie The Fog – Nebel des Grauens oder Die Körperfresser kommen verbotenerweise förmlich einzusaugen. Aus bloßer Faszination ist heute eine regelrechte Leidenschaft geworden. Neben einer weit im vierstelligen Bereich angesiedelten Filmkollektion sammelt Donis auch eine Unmenge an Informationen zum Themenbereich Horrorfilm. So war es nur eine Frage der Zeit, dass man an ihn herantrat mit der Bitte, selbiges Wissen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Seit vielen Jahren veröffentlicht Donis in diversen popkulturellen Publikationen und hält Vorträge zu Subthemen des Terminus Horrorfilm. Bei bunten Diskussionsabenden zum Thema war u. a. Jörg Buttgereit zu Gast.

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